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01.08.2017, 12:25 Uhr | Rhein-Zeitung Neuwied, Ulf Steffenfauseweh 01.08.2017
Neuwied100 Prozent: CDU nominiert Einig einstimmig
Traumergebnis und Rückenwind für Jan Einig: Die CDU schickt den 41-Jährigen mit einem 100-prozentigen Wahlergebnis ins Rennen um die Neuwieder Oberbürgermeisterschaft.
Alle 84 anwesenden Parteimitglieder stimmten für den Bürgermeister.
Neuwied - Einen Gegenkandidaten gab es bei der gestrigen Versammlung nicht, dafür aber trotzdem zwei Wahlen. Denn beim ersten Durchgang landete ein Stimmzettel mehr im Korb als Stimmberechtigte anwesend waren. Folglich musste die Abstimmung wiederholt werden, dieses Mal mit namentlichem Aufruf. Einen Formfehler kann sich bei den kurzen Fristen, die durch den unerwarteten Tod von Amtsinhaber Nikolaus Roth eingetreten sind, niemand leisten. Und den Christdemokraten war die Verzögerung am Ende ohnehin völlig egal. Sie feierten ihren Kandidaten mit begeistertem Beifall.
Natürlich strahlte auch Jan Einig, „überwältigt“ vom Ergebnis. „Wenn wir alle so zusammenstehen, werden wir das wuppen“, verstärkte er die ohnehin spürbare Zuversicht seiner Parteifreunde, erstmals in der Geschichte die Nummer 1 im Neuwieder Rathaus zu stellen.
In seiner rhetorisch starken Vorstellungsrede hatte Einig zuvor deutlich gemacht, dass er bei allem Respekt vor dem Amt bereit ist, Verantwortung für die Stadt zu übernehmen. Neuwied sei lebens- und liebenswert, sagte er und kritisierte, dass „viel zu oft und viel zu viel gejammert und gemeckert wird“.
In diesem Zusammenhang kündigte der dreifache Familienvater auch an, in wenigen Wochen von Kettig hierher umzuziehen. „Ich bin froh, dass wir endlich fündig geworden sind“, sagte er, wohl wissend, dass das in Neuwied derzeit „als normale Familie“ kaum möglich ist. Die Schaffung von Bauland und bezahlbarem Wohnraum stellte er daher auch als einen seiner zentralen Punkte heraus. Darüber hinaus müsse auch das Tempo bei der Entwicklung der Gewerbegebiete erhöht werden, forderte er
CDU-Fraktionschef Martin Hahn machte in seiner Ansprache deutlich, dass sich Jan Einig als Bürgermeister und als Abteilungsleiter in der Verwaltung viel Ansehen über Partei- und Stadtgrenzen hinweg erworben habe –„als zupackender Arbeiter und Organisator“. Eben deswegen habe ihn die VG Mendig abwerben wollen, erinnerte er. Einig sei ehrlich, kompetent und herzlich und mit 41 Jahren „genau im richtigen Alter, um langfristig zu gestalten“. „Er ist nicht der Mann des Übergangs, sondern der Zukunft“, verkniff sich Hahn einen kleinen Seitenhieb auf Mitbewerber Uli Adams nicht.
Ähnlich sah es Einigs Amtsvorgänger und Ex-Chef Reiner Kilgen, der seine Partei zu Geschlossenheit aufrief. „Jan kann Bürgermeister“, war er sicher. Und auch CDU-Landratskandidat Achim Hallerbach betonte, dass Einig „eine Führungspersönlichkeit“ darstelle. Der Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel schließlich zeigte sich überzeugt, dass Einig „aus Neuwied eine zukunftsfähige Stadt macht“.
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